Entscheiden

Die Vernetzung alltäglicher Dinge zum Internet of Things birgt viel Potential. Wir wollen Entwicklungsprozesse gestalten und umsetzen, in denen Menschen mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen. Das schaffen wir, indem wir Anwenderinnen und Anwender zu Co-Designern ihrer eigenen Produkte machen. Damit das gelingen kann, entwickeln wir Werkzeuge zum gemeinsamen Entwerfen und geben ihnen so das „Internet der Dinge“ in die eigene Hand.

Damit verfolgen wir das Ziel, partizipatives Design in der Informatik und technischen Diszplinen stärker zu verankern. Im Zentrum unserer Arbeit steht das gemeinsame Erschließen des “design space” mit zukünftigen Anwenderinnen und Anwendern. Der “design space” ist der Raum, der auf der einen Seite die Probleme und auf der anderen Seite die möglichen Lösungen für Gestaltung beinhaltet. Wir sind der Überzeugung, dass ohne intensive und frühzeitige Einbindung der Anwender weder deren Probleme verstanden, noch passende Lösungen entworfen werden können.

Nur integrierte, methodisch reflektierte Prozesse können Problemlösungen hervorbringen, die dem Miteinander adäquat und dienlich sind. Diese methodische Arbeit ist iterativ, vollzieht sich in kleinen Schleifen und sucht gezielt Kontraste, um die eigenen Annahmen immer wieder zu hinterfragen. Damit distanzieren wir uns von Design als Kreativitätsmethode für angewandte Kontexte ebenso wie vom autarken, autoritären Design durch genialische Individuen. Wir wollen unsere Erfahrungen und Methoden in einem Prozesshandbuch für andere Projekte, die Technik entwickeln, verfügbar machen und so auch auf Ausschreibungen und Forschungsförderungspolitik zurückwirken.